Aktuelles und Wissenswertes

 

7th International Conference on Flood Management in Leeds

Unter dem Motto „Resilience to global change – anticipating the unexpected“ fand vom 5. bis zum 7. September 2017 an der Universität Leeds die 7th International Conference on Flood Management (ICFM7) statt. Von der Uniwasser GmbH nahmen Herr Prof. Jüpner und Frau Gall an der Konferenz teil und beteiligten sich mit einem Vortrag zum Thema „Handling Critical Infrastructure in the Event of Flooding“. Den Extended Abstract zu diesem Vortrag können Sie im Book of Abstracts einsehen (S. 64 – 66).

Die auf der ICFM7 vorgestellten Themen reichten vom Hochwasserrisikomanagement in Städten und ländlichen Regionen über Hochwassermodellierungen und die Erstellung von Risikokarten bis hin zu hochwasserbedingten Auswirkungen auf Infrastrukturen. Hervorzuheben war außerdem die Fachtausstellung mit einer Reihe innovativer Ansätze zur Sensibilisierung der Bevölkerung für Hochwasser. So können beispielsweise sowohl die Fließwege des Wassers und die Senken, in denen sich das Wasser sammelt, als auch die Auswirkungen von technischen Hochwasserschutzanlagen mithilfe einer Augmented Reality Sandbox anschaulich und nachvollziehbar erläutert werden.

Augmented Reality Sandbox auf der ICFM7 in Leeds

6. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge beschäftigt sich mit verschiedenen Themen der Hochwasservorsorge. Dabei gewann das Thema Treibgut- und Geschieberückhalt seit den verheerenden Starkregenereignissen der vergangenen Jahre in Rheinland-Pfalz zunehmend an Bedeutung.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat sich Herr Kohlhund dem Thema „Maßnahmen zum Geschieberückhalt in Fließgewässern zur Vermeidung von Erosion, Akkumulation, Verklausungen und Folgeschäden bei Hochwasser" gewidmet. Die Präsentation der Masterarbeit findet am 21. August 2017 um 10 Uhr in Raum 14-105 an der TU Kaiserslautern statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


5. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge, das bereits seit 2014 durch eine Kooperation aus der Uniwasser GmbH und dem Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Kaiserslautern betrieben wird, beschäftigt sich neben der Bauvorsorge auch mit weiteren Themen der Hochwasservorsorge. Dazu zählt unter anderem die Erstellung von kommunalen Aktionsplänen Hochwasser. Ein solcher Aktionsplan Hochwasser ist als Bindeglied zwischen Alarm- und Einsatzplanung und privater Hochwasservorsorge zu verstehen, in dem – bezogen auf die Situation in der Gemeinde – weitergehende, auf die örtlichen Randbedingungen angepasste Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich enthalten sind.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat sich Herr Duhr mit dem Thema „Kommunaler Aktionsplan Hochwasser - Am Beispiel der Gemeinde Ediger-Eller (Mosel)“ beschäftigt. Die Präsentation der Masterarbeit findet am 21. August 2017 um 9 Uhr in Raum 14-105 an der TU Kaiserslautern statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


9. Forum zum Hochwasserrisikomanagement am 22. Juni 2017 in Augsburg

"Gute landwirtschaftliche Praxis für die Hochwasservorsorge - Ideen und Erfahrungen aus Sachen": Ein Beitrag von Frau Ellen Müller und Herrn Dr.-Ing. Uwe Müller vom SMUL Dresden

Das Forum zum Hochwasserrisikomanagement fand in diesem Jahr zum ersten Mal in Bayern im Landesamt für Umwelt in Augsburg statt und erfreute sich mit rund 180 Teilnehmern einer sehr großen Resonanz. Neben dem hochwasserangepassten Planen und Bauen wurde auch das Thema Landwirtschaft und Hochwasserrisikomanagement thematisiert und darüber hinaus aktuelle Projekte zum Hochwasserrisikomanagament der TU München, der Universität für Bodenkultur in Wien und der TU Kaiserslautern vorgestellt.

Die Beiträge des Forums wurden im Band 9 der Berichtsreihe des Forums zur EU-HWRM-RL beim Shaker Verlag Aachen veröffentlicht und können hier erworben werden. Weiterhin wird es ein Themenheft der Zeitschrift WASSERWIRTSCHAFT mit den Beiträgen geben.


Studentisches Forum zum Hochwasserrisikomanagement am 21. Juni 2017 in Augsburg

Teilnehmer des studentischen Forums am 21. Juni 2017 in Augsburg

Das studentische Forum zum Hochwasserrisikomanagement, das am 21. Juni 2017 am Vortag des 9. Forums im Landesamt für Umwelt in Augsburg stattfand, dient in erster Linie dem Austausch der Studierenden verschiedener Universitäten und Fachhochschulen zum Thema Hochwasser. In diesem Jahr wurde eine Reihe von sehr interessanten Forschungsarbeiten zu diesem Themengebiet von der TU München, der KU Eichstätt, der FU Berlin und der TU Kaiserslautern vorgestellt, den Programmablauf können Sie hier einsehen.

Die Veranstaltung wurde durch die Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften der DWA und das Landesamt für Umwelt in Augsburg finanziell unterstützt und von der Uniwasser GmbH organisiert.

Im Anschluss wurden die wesentlichen Eindrücke des studentischen Forums von einem Studenten der TU München zusammengefasst und auf der Homepage der FgHW veröffentlicht. Den Artikel dazu können Sie hier einsehen.


AKNZ-Workshop „Starkregen – Was tun?“

Am 2. und 3. Mai 2017 fand bei der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Workshop zum Thema "Starkregen – Was tun? Risikobetrachtung und Schutzkonzepte“ statt. Der Workshop wurde von der AKNZ in Kooperation mit der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. (HWNG Rhein e. V.), dem HochwasserKompetenzCentrum e. V. (HKC), dem Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz (IBH), der Uniwasser GmbH Kaiserslautern, der TU Kaiserslautern und der Internationalen Kommissionen zum Schutze der Mosel und der Saar (IKSMS) veranstaltet.
Im Rahmen dieser Veranstaltung hielt Herr Eiden einen Vortrag mit dem Thema „Schutzmaßnahmen gegen Treibgut als Beitrag zum Hochwasserschutz“ und arbeitete in der Arbeitsgruppe „Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes am Beispiel der Verbandsgemeinde Altenahr“ mit.

Arbeitsgruppe „Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes am Beispiel der Verbandsgemeinde Altenahr“ beim AKNZ-Workshop am 2. und 3. Mai 2017 (Foto: Eifler/HWNG Rhein e.V.)

Forschungsbericht 2016 des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement & Bauvorsorge

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge wird vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz getragen und von der Uniwasser GmbH in Kooperation mit dem FG Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Kaiserslautern betrieben. Im Februar 2017 veröffentlicht das Kompetenzzentrum seinen Forschungsbericht zu den Forschungstätigkeiten im Jahr 2016.

Die thematischen Schwerpunkte des Berichts liegen neben der Bauvorsorge auch auf neuen Forschungsfeldern, wie der Abschätzung von Hochwasserrisiken für kritische Infrastrukturen. Hierbei wird konkret über die Entwicklung eines GIS-gestützten Tools zur automatisierten Hochwasserrisikoanalyse für kritische Infrastrukturen, die neuen Entwicklungen in der Bauvorsorge und den Einsatz von Drohnen im Hochwasserrisikomanagement diskutiert. Der Forschungsbericht steht auf der Homepage des Kompetenzzentrums zum Download zur Verfügung.

Forschungsbericht 2016


Prof. Dr. Robert Jüpner zum Obmann des DIN-Ausschusses "Sohlenbauwerke" gewählt

Auf der 2. Sitzung des Normenausschusses "Sohlenbauwerke" des Deutschen Institutes für Normung e.V. (DIN) wurde Prof. Dr. Robert Jüpner einstimmig als Obmann des Auschusses gewählt. Als stellvertretender Ausschuss-Obmann wurde Herr Baudirektor Stefan Wedding vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bestimmt. Der Ausschuss, der im Normenausschuss Wasserwesen (NAW) angesiedelt ist, wird in den nächsten Monaten die DIN 19661-2 "Sohlenbauwerke - Teil 2: Abstürze, Absturztreppen, Sohlenrampen, Sohlengleiten, Stützschwellen, Grundschwellen, Sohlenschwellen" überarbeiten. Die Norm datiert vom September 2000. Ein wesentlicher Grund für die beginnende Überarbeitung der Norm liegt in der Einführung und Implementierung der  Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die wesentliche Änderungen in der wasserwirtschaftlichen Praxis nach sich gezogen hat. Nach aktueller Gesetzeslage und dem modernen Verständnis der Gewässerentwicklung müssen Sohlenbauwerke vor allem die ökologische Durchgängigkeit berücksichtigen. Es ist zu erwarten, dass moderne Entwicklungen bei Planung, Bau und Instandhaltung von Sohlenbauwerken zu einer Neufassung der Norm führen werden.

Sohlgleite in aufgelöster Bauweise an der Bode im Harz (Foto: Jüpner, 2007)

Studentisches Forum am 22. Juni 2016 in Mainz

Teilnehmer des studentischen Forums am 22. Juni 2016 im LfU in Mainz (Foto: Prof. Dr. Nacken)

Anlässlich des 8. Forums zur Umsetzung der EG-HWRM-RL am 23. Juni 2016 fand in diesem Jahr am Vortag ein studentisches Forum im Landesamt für Umwelt in Mainz statt. Dabei wurde ein breites Spektrum an studentischen Arbeiten im Bereich Hochwasserrisikomanagement vorgestellt.

Das diesjährige studentische Forum war eine gemeinsame Veranstaltung der TU Kaiserslautern, der FU Berlin, der RWTH Aachen, der Hochschule Kaiserslautern und der Hochschule Koblenz. Die Veranstaltung wurde durch die Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften und das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt finanziell unterstützt und von der Uniwasser GmbH organisiert.

Nach dem 8. Forum haben die  Studierenden der RWTH Aachen einen Artikel zu den beiden Fachtagungen verfasst, der auf der Homepage der FgHW veröffentlicht wurde. Hier können Sie den Artikel einsehen.


1000`tes Mitglied der FgHW von der Uniwasser GmbH

Anlässlich des 8. Forums zur EG-HWRM-RL wurde Michael Eiden als 1000`tes Mitglied der FgHW begrüßt (Foto: Prof. Dr. Nacken)

Zum Anlass des 8. Forums zur EG-HWRM-RL am 23. Juni 2016 in Mainz begrüßte die Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften Herrn Michael Eiden von der Uniwasser GmbH als ihr 1000`tes Mitglied. Mehr dazu erfahren Sie auf der Homepage der FgHW.


8. Forum zur Umsetzung der EG-HWRM-RL in Mainz

Das 8. Forum zur Umsetzung der EG-HWRM-RL fand am 23. Juni 2016 in der Akademie der Wissenschaft und der Literatur in Mainz statt und beschäftigte sich neben der Frage, wie die Erstellung der HWRM-Pläne rückblickend gelaufen ist auch damit, welche Maßnahmen zukünftig umgesetzt und wie diese finanziert werden können.

Die Veranstaltung efreute sich erneut einer sehr großen Resonanz. Es konnten insgesamt rund 140 TeilnehmerInnen begrüßt werden. Darüber hinaus berichtete der SWR in der Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz in der Sendung vom 23.06.16 um 21:45 Uhr über das diesjährige 8. Forum.

Die Beiträge der Veranstaltung wurden im Band 8 der Berichtsreihe des Forums zur Europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie beim Shaker Verlag Aachen veröffentlicht und können hier erworben werden. Außerdem wird es ein Themenheft der Zeitschrift WASSERWIRTSCHAFT mit den Beiträgen geben.

Prof. Dr. Jüpner bei seinem Vortrag zum Thema "Hochwasserrisikomanagement 2030 - ein Ausblick" beim 8. Forum in Mainz

Internationale Konferenz zu Hochwasserrisiko und Planung vom 1.-4. Juni 2016 in Voi, Kenia

Die Uniwasser GmbH ist eine von mehreren Veranstaltern einer internationalen Konferenz zum Thema „Hochwasser in der räumlichen Planung“. Prof. Dr. Robert Jüpner stellte zusammen mit Prof. Dr. Achim Schulte von der FU Berlin gemeinsame Forschungsergebnisse vor, die in einem von der Hans-Sauer-Stiftung in München geförderten Vorhaben mit dem Titel „Erstellung eines übertragbaren Schutzkonzeptes an Gully-Systeme mittels geo-, bio- und ingenieurtechnischer Maßnahmen verbunden mit regenerativer Energiegewinnung – Beispielgebiet Voi, Kenia“ von 2014 bis 2016 erarbeitet wurden. Gastgeber der Veranstaltung ist Prof. Dr. Hamadi Boga, Rektor des Taita Taveta University College in Voi, mit dem bereits seit einigen Jahren eine Forschungskooperation besteht.

Die Konferenz – einschließlich einer eintägigen Fachexkursion - dient dem Austausch verschiedener wissenschaftlicher Ansätze, wie den zum Teil gravierenden Hochwasserschäden in semi-ariden Gebieten wirkungsvoll begegnet werden kann, wobei gleichzeitig Wasser als wertvolle Ressource dringend benötigt wird. Ein einfaches Ableiten des Hochwassers würde keine nachhaltige Entwicklung der Region ermöglichen, daher sind innovative Ansätze notwendig, wie der „klassische Hochwasserschutz“ mit Technologien der Wasserrückhaltung (flood water harvesting) wirkungsvoll kombiniert werden können. Die Durchführung der Konferenz wurde durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziell unterstützt.

Prof. Dr. Jüpner (im grünen Polo-Shirt) erläutert Erosionsschäden an der technischen Infrastruktur in Voi

AKNZ-Workshop "Umsetzung des Hochwasserrisikomanagements in den Kommunen"

Am. 2. und 3. Mai 2016 fand bei der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz" in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Workshop zum Thema "Umsetzung des Hochwasserrisikomanagements in den Kommunen - Information und Beteiligung der betroffenen Bürger" statt. Der Workshop wurde in Kooperation mit der Hochwassernotgemeinschaft Rhein (HWNG Rhein e.V.), dem HochwasserKompetenzCentrum (HKC e.V.), dem Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz (IBH), der Uniwasser GmbH und der TU Kaiserslautern veranstaltet.

In diesem Zusammenhang hielt Frau Gall einen Impulsvortrag zum Thema "Beteiligung öffentlicher Aufgabenträger und Information der betroffenen Bevölkerung im Kontext der Hochwassergefährdung kritischer Infrastrukturen" und leitete die gleichnamige Arbeitsgruppe.

Arbeitsgruppe zu "Kritischen Infrastrukturen" beim AKNZ-Workshop am 2.und 3. Mai 2016 (Foto: HWNG Rhein e.V.)

Die Uniwasser GmbH bedankt sich für die gute Zusammenarbeit!

Dr. Hartwig Vietinghoff hat die Uniwasser GmbH nach mehreren Jahren als Geschäftsführer zum 30. April 2016 aus persönlichen Gründen verlassen. Hiermit möchten wir uns bei ihm für seine geleistet Arbeit und die stets sehr gute Zusammenarbeit recht herzlich bedanken. Wir wünschen ihm für seine Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

 


"Auf dem Weg zur hochwasserangepassten Gesellschaft?" Ein Beitrag zum Symposium "Fortschritte in der Nachhaltigkeitsforschung"

Das Thema "Nachhaltigkeit" spielt in verschiedenen Fachdisziplinen eine wesentliche Rolle, wobei jedoch unterschiedliche Ansprüche hinsichtlich der Anforderungen und Umsetzung bestehen. Auf dem Symposium "Fortschritte in der Nachhaltigkeitsforschung" stellen verschiedene Fachgebiete der TU Kaiserslautern ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit vor.

In diesem Zusammenhang tragen Prof. Dr. Robert Jüpner und Corinna Gall, in Vertretung des Fachgebiets Wasserbau und Wasserwirtschaft, zum Thema "Auf dem Weg zur hochwasserangepassten Gesellschaft?" vor. Die Veranstaltung findet am 4. und 5. Februar 2016 in Gebäude 56 der TU Kaiserslautern statt. Nähere Informationen können Sie dem Flyer der Veranstaltung entnehmen.


Workshop "Hochwasserangepasstes Planen und Bauen - Kommunen in der Verantwortung" am 7. Oktober 2015 in Andernach

Teilnehmer der Veranstaltung "Hochwasserangepasstes Planen und Bauen" am 7.10.2015 in der Mittelrheinhalle Andernach (Foto: IBH)

Nachdem sich die Fachtagung zum Thema "Hochwasserrisikomanagement - Eine Aufgabe für Architekten und Ingenieure?" am 22. April 2015 an der TU Kaiserslautern bereits großer Resonanz erfreute, fand erneut auf Initiative des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten am 7. Oktober 2015 in Andernach eine Folgeveranstaltung statt, die in erster Linie die Verantwortung der Kommunen im Hochwasserrisikomanagement erläutert. Dabei stellte Corinna Gall in Vertretung von Prof. Dr. Jüpner die Strategien des "Hochwasserangepassten Planens und Bauens" vor.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. und die Vorträge stehen auf der Homepage des Informations- und Beratungszentrums Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz zum Download bereit.


Forschungsbericht des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement & Bauvorsorge

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge wurde im Jahr 2009 im Rahmen des von der EU geförderten INTERREG IV-A-Projektes "FLOW MS" gegründet, um in erster Linie betroffene Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie alle im Planungs- und Umsetzungsprozess von Baumaßnahmen beteiligten Akteure über hochwasserangepasstes Planen, Bauen und Sanieren zu informieren und praktische Hilfestellungen zu leisten. Nachdem das Projekt "FLOW MS" 2013 auslief, wurde das Kompetenzzentrum in den Jahren 2014 und 2015 von den Ländern Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Saarland fortgeführt und gemeinsam vom Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Kaiserslautern und der Uniwasser GmbH betrieben.

Über die Jahre hinweg haben sich innerhalb des Kompetenzzentrums, neben der Bauvorsorge, neue thematische Forschungsschwerpunkte entwickelt. Dabei spielen insbesondere die Abschätzung von Hochwasserrisiken für verschiedene Akteure im Hochwasserschutz und die Entwicklung von methodischen Ansätzen zur Verbesserung der Hochwasservorsorge auf verschiedenen Ebenen eine zentrale Rolle. Der Forschungsbericht enthält die wesentlichen Ergebnisse der Forschungsarbeiten des Kompetenzzentrums aus den Jahren 2014 und 2015  und steht auf der Homepage des Kompetenzzentrums zum Download bereit.


Veröffentlichung der Fachbeiträge des 7. Forums zur Umsetzung der EG-HWRM-RL in der WasserWirtschaft

Die Fachbeiträge des 7. Forums zur Umsetzung der EG-HWRM-RL am 11. Juni 2015 in Meißen erscheinen in diesem Jahr in der aktuellen September-Ausgabe der WasserWirtschaft. In diesem Zusammenhang wird auch der Fachartikel von Frau Gall und Herrn Prof. Dr. Jüpner zum Thema "Umgang mit Extremereignissen auf kommunaler Ebene - Notfallkonzepte als Mittel der Wahl?" veröffentlicht. Die einzelnen Fachartikel der Ausgabe 09/15 der WasserWirtschaft können Sie hier käuflich erwerben.


Fachbeitrag zum Einsatz von Drohnen im Hochwasserfall in der WasserWirtschaft

Durch den Einsatz von Drohnen im Hochwasserfall ist es möglich, auch in nicht zugänglichen Bereichen schnelle und präzise Informationen zu gewinnen. Um angemessen auf die Belastungen oder sogar das Versagen einer technischen Hochwasserschutzanlage durch Hochwasser reagieren zu können, ist es für die Einsatzkräfte unbedingt erforderlich, umfassende und belastbare Informationen zum Schadensbild oder bereits eingetretenen Schaden zu erhalten. Wie die aufbereiteten Informationen aus einer Deichüberfliegung in ein hydrodynamisches Modell übertragen werden können, wird am Beispiel des Deichbruchs bei Breitenhagen beim Elbe-Hochwasser 2013 im Fachartikel "Einsatz von Drohnen im Hochwasserfall - Erfahrungen und Ideen" erläutert. Der Artikel wurde gemeinsam von Herrn Prof. Dr. Jüpner, Herrn Dr. Brauneck (TU Kaiserslautern) und Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Pohl (TU Dresden) verfasst und wird in der aktuellen Ausgabe 09/2015 der WasserWirtschaft veröffentlicht.


Einwohnerversammlung in Bobenheim Roxheim

Am 21. Juli 2015 fand nach 2 Terminen 2014 die 3. Einwohnerversammlung in Bobenheim-Roxheim in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle zum Thema "Hochwasser geht uns alle an" statt. Dabei wurden die Ergebnisse der durch die Uniwasser GmbH erstellten Hochwasserrisikoanalyse für die kritischen Infrastrukturen in Bobenheim-Roxheim vorgestellt. Michael Eiden von der Uniwasser GmbH nahm als Experte an der Veranstaltung teil und referierte über Möglichkeiten der Eigenvorsorge. Dabei stand vor allem die Verhaltensvorsorge im Falle einer Evakuierung Bobenheim-Roxheims im Vordergrund.


Institutskolloquium am 05.11.2015 in Magdeburg

Das IWO (Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie, Hochschule Magdeburg-Stendal), das LWI (Leichtweiß-Institut für Wasserbau, TU Braunschweig), der Arbeitsbereich Umwelthydrologie (FU Berlin) und das Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Kaiserslautern veranstalten ein gemeinsames Institutskolloquium „Wasserrahmenrichtlinie 2015 – Was wurde erreicht, was bleibt zu tun?“ am 5. November 2015 in Magdeburg. Von der Uniwasser GmbH wird in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern ein Vortrag zu Synergien und Konflikten der Wasserrahmenrichtlinie und Hochwasserrisikomanagementrichtlinie gehalten. Die Veranstaltung beginnt um 8:30 Uhr im Konferenzsaal des LHW LSA. Details zu den Themen, zur Anmeldung und zur Anreise entnehmen Sie bitte dem PDF-Programmflyer.

7. Forum zur Umsetzung der EG-HWRM-RL am 11. Juni 2015 in Meißen

Überflutungen durch Starkregenereignisse stellen ein großes Risiko dar und werden aufgrund des Klimawandels in Zukunft wahrscheinlich zunehmen. Auch im Jahr 2014 waren einige verheerende Ereignisse zu verzeichnen, so auch in Meißen, dem diesjährigen Veranstaltungsort des 7. Forums zur Umsetung der EG-HWRM-RL. Daher wird in diesem Jahr schwerpunktmäßig das Thema Starkregen sowie möglich Lösungsansätze zum Umgang mit solchen Ereignissen thematisiert. Darüber hinaus widmete sich die Veranstaltung vor dem Hintergrund des kürzlich erlassenen nationalen Hochwasserschutzprogramms und der derzeit in abschließender Bearbeitung befindlichen Hochwasserrisikomanagement-Plänen auch dem aktuellen Stand der Umsetzung der HWRM-RL sowie der Praxis des Hochwasserrisikomanagements.
Auch in diesem Jahr fand das 7. Forum große Zustimmung bei dem teilnehmenden Fachpublikum. Insgesamt konnten rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland begrüßt werden. Die Beiträge der Veranstaltung wurden im Band 7 der Berichtsreihe des Forums zur Europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie beim Shaker Verlag Aachen veröffentlicht und können hier erworben werden. Außerdem wird es ein Themenheft der Zeitschrift WASSERWIRTSCHAFT mit den Beiträgen geben.

Von links nach rechts: Corinna Gall (Uniwasser GmbH, Kaiserslautern), Dr.-Ing Thomas Naumann (IÖR, Dresden), Timm Menkens (TLUG, Thüringen) beim 7. Forum zur Umsetzung der EG-HWRM-RL in Meißen

BWK-Veranstaltung "Aus Hochwasser lernen"

Am Mittwoch, den 3. Juni 2015 wirkten Prof. Dr. Robert Jüpner sowie Corinna Gall als Referenten bei der BWK-Fortbildungs- und Diskussionsveranstaltung "Aus Hochwasser lernen" in Magdeburg mit. Informationen zum Programm finden Sie hier als PDF.


3. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge beschäftigt sich mit verschiedensten Aspekten der Hochwasservorsorge.
Ein Schwerpunkt der Arbeit konzentriert sich auf der Erstellung von Hochwassernotfallkonzepten.

In seiner Diplomarbeit hat sich Herr cand. ing. Jochen Faust auf die "Untersuchung zu betrieblichen Hochwasserschutzkonzepten medizinischer und pflegerischer Einrichtungen“ konzentriert. Die Vorstellung seiner Arbeit findet am 23. April 2015 um 15:00 Uhr an der TU Kaiserslautern Raum 13/249 statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten sie hier.


6. Forum zur EU-HWRM-RL in Magdeburg - Ein Kommentar von Prof. Jüpner in der WasserWirtschaft

Das 6. Forum zur EU-HWRM-RL am 27. Juni 2014 in Magdeburg, welches von der Uniwasser GmbH organisiert wurde, thematisierte nicht nur die Darstellung des Juni-Hochwassers 2013 aus Sicht der Wasserwirtschaftsverwaltungen, des Katastrophenschutzes und der Hilfsorganisationen, sondern vor allem auch die Erkenntnisse, die aus der Katastrophe mitgenommen werden können. Mit dem Titel "Lernen aus der Katastrophe" kommentiert Prof. Jüpner das 6. Forum in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift WasserWirtschaft. Den Link zum Online-Artikel finden Sie hier.


2. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge

Im Rahmen der Aufgaben des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge spielt auch die Hochwasservorsorge in kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) eine wichtige Rolle. Da von den insgesamt verursachten Schäden bei einem Hochwasser in der Regel ein Großteil auf Unternehmen entfällt, ist es besonders wichtig, dass diese sich auf die drohende Hochwassergefahr mithilfe von Notfallkonzepten vorbereiten.

Daher hat sich Frau cand.-ing. Mona Lisa Keller in ihrer Diplomarbeit am Fachgebiet für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der TU Kaiserslautern mit dem Thema "Betriebliche Hochwasser-Notfallkonzepte für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs)" beschäftigt. Die Vorstellung der Ergebnisse dieser Arbeit findet am 13. Februar 2015 um 13:00 Uhr in Raum 13/249 an der TU Kaiserslautern statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung stehen hier zum Download bereit.


6. Connective Cities Dialogveranstaltung zum Thema „Herausforderungen des Hochwassermanagements“

Die Internationale Städte-Plattform für Nachhaltige Entwicklung „Connective Cities“ wurde eingerichtet, um in verschiedenen Themengebieten den kommunalen Fachaustausch zu fördern. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Dialogveranstaltungen durchgeführt, wodurch deutsches und internationales Know-How mobilisiert und für städtische Akteure – sowohl aus Entwicklungs- als auch aus Schwellen- und Industrieländern bereitgestellt wird.

Vom 9. bis 11. Februar 2015 fand die 6. Connective Cities Dialogveranstaltung bei den Stadtentwässerungsbetrieben in Köln zu dem Thema „Herausforderungen des Hochwassermanagements“ statt. Dazu lieferte auch die Uniwasser GmbH einen Beitrag durch die Präsentation des Pilotprojektes „Hochwasser-Notfallkonzept für Kobern-Gondorf an der Mosel“. Alle vorgestellten Projekte stehen auf der „Connective Cities“ Homepage zum Download bereit. Darüber hinaus wurde auch ein Video zur Veranstaltung erstellt: Link zum Video.


Fachveranstaltung zum Thema "Hochwasserrisikomanagement - eine Aufgabe für Architekten und Ingenieure?"

Neben dem staatlichen Hochwasserschutz besteht die gesetzliche Pflicht zur Eigenvorsorge. Da diese in vielfältiger Form von Architekten, Ingenieuren und Stadtplanern umgesetzt wird, thematisiert die Fachveranstaltung die aktuellen Anforderungen an die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie und geht dabei insbesondere auf die Haftung von Architekten und Ingenieuren ein.

Die Veranstaltung, die auf Initiative des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten und des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement durchgeführt wird, findet am 22. April 2015 von 13:00 bis 17:00 an der TU Kaiserslautern in Gebäude 53 (Rotunde) statt. Weitere Informationen können Sie dem Flyer zur Veranstaltung entnehmen.


1. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Hochwasservorsorge. Dabei bildet der Umgang mit Kritischen Infrastrukturen einen thematischen Schwerpunkt.

In ihrer Diplomarbeit hat sich Frau cand.-ing. Christin Rinnert auf den "Umgang mit den Kritischen Infrastrukturen Stromversorgung und Telekommunikation bei Hochwasserereignissen auf kommunaler Ebene - Analyse und Entwicklung möglicher Schutzmaßnahmen" konzentriert. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellt Frau Rinnert am 26. Febraur 2015 um 10:00 Uhr an der TU Kaiserslautern Raum 13/249 vor. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier zum Download.


Erneut gewinnen Praktikanten der Uniwasser GmbH den ersten und zweiten Posterpreis auf den Hochwassertagen

Die 6. Hochwassertage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. zum Thema „Hochwasser jenseits aller Grenzen“ fanden am 4. und 5. Dezember 2014 in Potsdam statt. Dabei wurde zum zweiten Mal ein Posterpreis für Arbeiten junger Wissenschaftler rund um das Thema Hochwasser verliehen, welcher in diesem Jahr von der Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften (FgHW) ausgelobt wurde.

Nachdem der Posterpreis bereits auf den 5. Hochwassertagen 2013 an zwei Mitarbeiter der Uniwasser GmbH ging, gewannen auch in diesem Jahr unsere Praktikanten den ersten und zweiten Platz, welche jeweils mit 500 bzw. 300 € dotiert waren. Den zweiten Platz belegten Jochen Faust und Mona-Lisa Keller mit ihrem Poster zum Thema „Integriertes Wasserressourcenmanagement in Namibia – Wasserspeicherung mit regionalen Baustoffen“. Der erste Platz ging an Christin Rinnert, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit das vorgestellte Thema „Umgang mit Kritischen Infrastrukturen bei Extremhochwasser auf kommunaler Ebene“ bearbeitet hat.

Gewinner des Posterpreises 2014 (von links nach rechts: Jochen Faust, Mona-Lisa Keller und Christin Rinnert)

DWA-M 553: Hochwasserangepasstes Planen und Bauen

Aufruf zur Stellungnahme

Die Publikation DWA-M 553 "Hochwasserangepasstes Planen und Bauen", die von der DWA-Arbeitsgruppe HW-4.7 "Hochwasserangepasstes Planen und Bauen" unter Leitung von Prof. Dr. Robert Jüpner erarbeitet wurde, ist im November 2014 als Entwurf im Gelbdruck erschienen.

Stellungnahmen können bis zum 28. Februar 2015 bei der DWA eingereicht werden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.


Anhörung des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages zum Nationalen Hochwasserschutzprogramm - Prof. Dr. Robert Jüpner als Experte eingeladen

Herr Prof. Jüpner hat am 5. November 2014 auf Einladung der Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  des Deutschen Bundestages, Frau Bärbel Höhn als Experte an einer öffentlichen Anhörung teilgenommen. Dabei wurde nach Verabschiedung durch die Umweltministerkonferenz der Entwurf eines „Nationalen Hochwasserschutzprogramms“ diskutiert. In diesem werden von den Ländern Unterstützungen des Bundes von 5,4 Mrd. € für die gemeinsame Finanzierung von Hochwasserschutzmaßnahmen in den Bereichen

-          Deichrückverlegung / Wiedergewinnung von natürlichen Rückhalteflächen

-          Gesteuerte Hochwasserrückhaltung und

-          Beseitigung von Schwachstellen

gefordert.

Prof. Jüpner nahm als einziger Wissenschaftler neben dem Vorsitzenden der Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser und Vertretern der Umweltverbände WWF, BUND und der Grünen Liga e.V. an dieser Anhörung teil.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Lehre im Bachelor-Studiengang „Bauingenieurwesen“ an der University of Namibia

Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurde Frau Gall von der Uniwasser GmbH als Expertin zur Durchführung von Vorlesungen und Übungen im Fach „Computer Applications for Civil Engineering“ für den Bachelor-Studiengang „Bauingenieurwesen“ an der University of Namibia (UNAM) engagiert.
Die Blockveranstaltung fand im Zeitraum vom 29. September bis zum 10. Oktober 2014 an der Faculty of Engineering and Information Technology in Ongwediva statt und behandelte vorrangig den Umgang mit Geographischen Informationssystemen.

Faculty of Engineering and Information Technology in Ongwediva, Namibia

700`tes Mitglied der FgHW von der Uniwasser GmbH

Am 20. und 21. August 2014 fand in Wesseling das HKC-Seminar zum Thema "Optimiertes Hochwasserrisikomanagement - Lehren aus dem Hochwasser 2013" statt. Zu diesem Anlass begrüßte die Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften Frau Gall von der Uniwasser GmbH als ihr 700`tes Mitglied.

http://www.fghw.de/allgemein/2014/08/25/wir-begruessen-frau-gall-als-unser-700tes-mitglied

Anlässlich des HKC-Seminars wurde Frau Gall als 700`tes FgHW Mitglied begrüßt (Foto: Martyna Sagel)

Veröffentlichung in der Korrespondenz Wasserwirtschaft

Nach Veröffentlichung der Hochwassergefahren- und -risikokarten Ende 2013 (in Rheinland-Pfalz 2009) steht die Frage auf der Tagesordnung, wie mit den dargestellten Hochwasserszenarien verantwortungsvoll umgegangen werden kann. Dazu wurde in Rheinland-Pfalz beispielhaft im Rahmen eines Pilotvorhabens ein Hochwasser-Notfallkonzept für die Gemeinde Kobern-Gondorf an der Untermosel entwickelt.
Mit diesem Thema beschäftigt sich der Fachbeitrag in der Juliausgabe der Korrespondenz Wasserwirtschaft, der gemeinsam von Corinna Gall (Uniwasser GmbH), Prof. Robert Jüpner (TU Kaiserslautern, Uniwasser GmbH), Dr.-Ing Manuela Gretzschel (MUV Saarland) und Ralf Schernikau (MULEWF Rheinland-Pfalz) verfasst wurde.


6. Forum zur Umsetzung der EG-HWRM-RL am 27. Juni 2014 in Magdeburg

Publikum des 6. Forums zur Umsetzung der EG-HWRM-RL in Magdeburg

Das 6. Forum zur Umsetzung der EU-HWRM-RL thematisierte vorrangig das Thema „Umgang mit katastrophalen Hochwasserereignissen“, wobei insbesondere die Erkenntnisse aus dem Juni-Hochwasser 2013 im Fokus standen. Aus diesem Grund fand die Veranstaltung in diesem Jahr in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt statt, da Magdeburg im Juni 2013 von den höchsten jemals dort gemessenen Elbhochwasserständen betroffen war und das Zentrum des Katastrophenschutzmanagements bildete.
Die Veranstaltung, die erneut unter Federführung von Frau Brigitte Kolbe von der Uniwasser GmbH organisiert wurde, erfreute sich auch in diesem Jahr einer großen Resonanz. Insgesamt konnten etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßt werden.


Veröffentlichung des Journal of Flood Risk Management zum Thema „The European Flood Risk Management Plan – Between Spatial Planning and Water Engineering“

Die Europäische Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie schreibt den Mitgliedsstaaten vor, bis Ende 2015 Hochwasserrisikomanagement-Pläne aufzustellen. Die Hochwassermanagement-Pläne fordern zum einen die flusseinzugsgebietsbezogene Betrachtung des Hochwasserrisikos, zum anderen die Berücksichtigung von Extremhochwasser, was sowohl für Raumplaner als auch für Wasserbauingenieure eine Herausforderung darstellt. Daher ist der Erfolg des Hochwasserrisikomanagement-Plans in besonderer Weise vom Zusammenspiel zwischen Wasserwirtschaft und Raumplanung abhängig.

Mit dieser Thematik beschäftigt sich die Spezialveröffentlichung des Journal of Flood Risk Management „The European Flood Risk Management Plan – Between Spatial Planning and Water Engineering“, welche im April 2014 gemeinsam von Dr. Thomas Hartmann von der Universität Utrecht und Prof. Dr. Robert Jüpner herausgegeben wurde.


Historische Abflussdaten für die Elbe - Ableitung von Tagesabflüssen am Pegel Magdeburg-Strombrücke 1727 - 1890

Die Betrachtung historischer Hochwässer ist nicht nur aus wissenschaftlicher Hinsicht interessant. Ihre Einbeziehung bei der Berechnung von Wiederkehrintervallen extremer Hochwasserereignisse für die Bemessung von wasserbaulichen Anlagen ist von immenser praktischer Bedeutung, wie die Ereignisse der vergangenen zwei Dekaden gezeigt haben. Für die Hochwasserstatistik werden allerdings Durchflusswerte benötigt, während die historischen Angaben in aller Regel als Wasserstände vorliegen (DWA-M 552, KIRSCH & POHL 2011).

Für den Pegel Magdeburg-Strombrücke an der mittleren Elbe liegen tägliche Wasserstandsaufzeichungen seit 1727, mit einer  Unterbrechung von  1809 bis 1816 vor. Bearbeitungen des Materials für den Zeitraum von 1727-1890 einschließlich der Erstellung von Schlüsselkurven wurden von Faist (2010, unveröffentlicht) vorgelegt, die weiter- und zur Publikationsreife zu führen sind.

Die Schlüsselkurven ermöglichen die Ableitung der täglichen Abflüsse im betrachteten Zeitraum, die Umrechnung der Wasserstände auf die heutige Nullpunktlage des Pegels und damit die Berücksichtigung in der langjährigen Abflussstatistik. Die Einordnung und Bewertung historischer und aktueller Hochwasserereignisse wird damit möglich.   

Die Bearbeitung im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde erfolgt durch die Uniwasser GmbH in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl, TU Dresden Institut für Wasserbau und technische Hydromechanik.


Workshop der AKNZ mit Beteiligung der Uniwasser GmbH

In einem von der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) veranstalteten anderthalbtägigen Workshop zum Thema „Hochwasservorsorge hinter Deichen und Schutzeinrichtungen“ wurden am 24. und 25. Februar 2014 in Bad Neuenahr-Ahrweiler die unterschiedlichen Aspekte des Umgangs mit Hochwasser in vermeintlich „sicheren“ Gebieten ausführlich erörtert. Dabei hielten Prof. Dr. Robert Jüpner und Corinna Gall gemeinsam einen Vortrag über den „Umgang mit Extremhochwasserereignissen hinter Deichen – Vorbereitung auf Gemeindeebene am Beispiel von Bobenheim-Roxheim und Kobern-Gondorf“.


Anschließend wurden in vier Arbeitsgruppen von den etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eigene Erfahrungen dargestellt sowie Probleme und Lösungsansätze umfassend diskutiert. Die Arbeitsgruppe, die den Handlungsbereich der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes thematisierte, wurde von Prof. Dr. Robert Jüpner zusammen mit Frau Dr. Ute Eifler von der HWNG Rhein e.V. geleitet. Die Leitung der Arbeitsgruppe zum Thema „Kritische und hochwassersensible Infrastrukturen“ übernahmen Frau Christine Eismann vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und Corinna Gall.

Corinna Gall bei dem AKNZ Workshop

Corinna Gall beim AKNZ Workshop (Foto: IBH)


Einwohnerversammlung in Bobenheim-Roxheim

Am 22. Januar 2014 fand eine Einwohnerversammlung in Bobenheim-Roxheim in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle zum Thema "Hochwasser geht uns alle an" statt. Anlässlich des höchsten Rheinwasserstands seit 30 Jahren Anfang Juni 2013 sollte im Rahmen dieser Einwohnerversammlung diskutiert werden, was bei einem Extremhochwasser zu tun ist bzw. was jeder Einzelne tun kann, um sich vor nachteiligen Hochwasserfolgen zu schützen. Prof. Dr. Robert Jüpner und Corinna Gall von der Uniwasser GmbH nahmen als Experten an der Veranstaltung teil. Zudem referierte Corinna Gall über den aktuellen Stand der Untersuchungen zu Extremhochwasser hinter Deichen am Beispiel von Bobenheim-Roxheim.


Erster und zweiter Platz beim DWA/HKC Hochwasserpreis für Mitarbeiter der Uniwasser GmbH

Vom 21. bis 22. November 2013 fanden in Köln die 5. Hochwassertage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) statt. Dabei wurde erstmals von der DWA und dem HochwasserKompetenzCentrum (HKC) ein Hochwasserpreis für einschlägige Arbeiten rund um das Thema Hochwasser ausgelobt, die als Poster im Rahmen der Hochwassertage ausgestellt wurden.

Sowohl der erste als auch der zweite Platz mit einem Preisgeld von jeweils 500 bzw. 300 € gingen an Mitarbeiter der Uniwasser GmbH. Den zweiten Platz gewann Michael Eiden mit seinem Poster zum Thema „Hochwasserrisikomanagement in Voi, Kenia – in Anlehnung an die EU-HWRM-RL“. Ziel dieses studentischen Projektes war es zum einen die Prozesse, die für Niederschlag und hochwasserinduzierte Risiken in der Stadt Voi verantwortlich sind, besser zu verstehen und zum anderen Lösungsansätze für den Hochwasserschutz der Stadt zu erarbeiten. Der erste Platz ging an Corinna Gall, die im Rahmen ihrer Masterarbeit das vorgestellte Thema „Entwicklung eines Hochwasser-Notfallkonzeptes für die Gemeinde Kobern-Gondorf“ bearbeitet hat. Dazu wurde für die an der Untermosel gelegene Gemeinde innerhalb eines Pilotprojektes des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten ein Konzept entwickelt, in dem alle wichtigen Informationen zur Hochwassersituation sowie die Aufgaben der Gemeinde und der betroffenen Bevölkerung zusammengestellt wurden.

Verleihung des Hochwasserpreises. Von links nach rechts: Dr. Marlene Willkomm (StEB Köln AöR), Corinna Gall, Michael Eiden, Reinhard Vogt (StEB Köln AöR, Geschäftsführer HKC e.V.)

Hochwasser-Handbuch in 2. Auflage erschienen

Hochwasserereignisse verursachen jedes Jahr Sachschäden in Milliardenhöhe. Das Hochwasser-Handbuch unterstützt, informiert und hilft, die richtigen Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes vor Hochwasser zu finden.

Die 2. Auflage des Buches enthält umfangreiche Änderungen im Hinblick auf die gesetzlichen Grundlagen (u. a. EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie, neues Wasserhaushaltsgesetz). Die strategischen und technischen Entwicklungen im Hochwasserschutz der vergangenen 10 Jahre, insbesondere zu den Überschwemmungsgebieten und zum Hochwasserrisikomanagement, wurden bei der Neuauflage berücksichtigt. Sie enthält den neuesten Stand der Regelwerke sowie die aktuelle Literatur.

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